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Intervallfasten Intermittent Fasting

Intervallfasten – Ein Erfahrungsbericht

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Intervallfasten (Englisch: intermittent fasting) ist eine Methode um gesünder zu leben und eignet sich auch hervorragend zum Abnehmen. Das Prinzip dahinter ist eine lange Phase nichts zu essen, also zu fasten, um den Körper mehr Kapazitäten zur Regeneration zu bieten. Die Methode ist sehr vielversprechend und ich habe sie jetzt knapp 4 Monate getestet. Erfahren Sie hier wie die Methode funktioniert und was sie für Vorteile bietet.

Vorteile des Intervallfastens

Das Intervallfasten hat mehrere Vorteile:

1. Pause für den Körper: Durch den Langen Zeitraum ohne Nahrung bleibt der Magen inaktiv und die Energie des Körpers kann sich um andere Funktionen, wie z.B. Regeneration der Organe oder der Haut widmen. Dies hat einen positiven Effekt auf die Gesundheit und ist vor allem anhand der Haut sichtbar- diese ist straffer und widerstandsfähiger. Zudem stellt sich eine entschlackende Wirkung durch das intermittent fasting ein. Gifte des Körpers können ausgeschieden werden und der Körper entschlackt.

Meine Erklärung für diesen Effekt ist, dass es zu Beginn der Menschheit auch nicht möglich war sich permanent mit Lebensmitteln zu versorgen, sondern meistens Wild gefangen wurde und dies ausführlich verspeist wurde. War man dann mit dem Essen fertig, dann wurde das nächste Wild gejagt. Also prinzipiell unterstützt dieses Form des Essens die Urform der Nahrungsaufnahme.

2. Weniger Nahrung: Durch die Verkürzung des Zeitrahmens der Nahrungsaufnahme kann man nicht so viel essen als wenn man den ganzen Tag isst. Insgesamt nimmt man also durch das Intervallfasten beinahe automatisch ab, weil nicht mehr so viel Kalorien aufgenommen werden. Ich habe ohne die Absicht des Abnehmens ebenfalls ungefähr 1-2 Kilo abgenommen und befinde mich jetzt auf der unteren Seite meines Optimalgewichts.

3. Besseres Hungergefühl: Persönlich habe ich durch das Intervallfasten ein deutlich besseres Hungergefühl bekommen. Habe ich vorher einfach immer weiter gegessen, weil es so lecker war, passiert mir das jetzt nicht mehr. Ganz einfach, weil ich weiß wie es sich jetzt anfühlt satt zu sein. Ein toller Effekt. Und ganz im Widerspruch zu der Vorstellung, das man in der Zeit des Essens jetzt das nachholt was man vorher versäumt hat zu essen. Ganz im Gegenteil, der Körper verlangt jetzt genau das war er noch braucht, nicht mehr und nicht weniger.

4. Hungerdisziplin: Mir fiel kein besseres Wort ein was diesen positiven Effekt beschreibt. Sie kennen vielleicht die Situation, eine Mahlzeit verpasst zu haben und jetzt dieses stechende Gefühl nach etwas zu Essen zu haben. Durch das intermittent fasting werden Sie anfangs relativ häufig in diesen Zustand kommen. Und das Schöne ist, Sie werden feststellen- es ist tatsächlich nur ein Gefühl. Ein Gefühl das vorüber geht. Das Gefühl des Hungers ist nichts Schlimmes, das verpassen einer Mahlzeit wird sie nicht umbringen.

Ganz im Gegenteil, nach ca. 1-2 Stunden (individuell unterschiedlich) verschwindet das Gefühl wieder und Sie können sich auf das konzentrieren was Sie gerade machen. Für mich sehr beruhigend zu wissen, diese Erfahrung mehrmals gemacht zu haben. Hatte ich früher schon ein gewisses Gefühl von Panik, wenn ich nichts zu essen bekomme, so weiß ich heute dass dies schnell vorüber geht. Und ich mir nicht den nächsten Imbiss suchen muss, sondern mir gezielt etwas Gesundes zu Essen besorgen kann.

Wie funktioniert das Intervallfasten?

Der normale Tagesablauf sieht in etwas so aus, dass um 7 oder 8 gefrühstückt und und um 19 oder 20 Uhr Abendbrot gegessen wird. Es gibt also einen Zeitraum von 12 Stunden in denen gegessen wird und 12 Stunden in denen auf natürliche Weise schon gefastet wird.

Beim Intervallfasten gibt es verschiedene Varianten. Ich stelle Ihnen hier nur die meiner Meinung nach beiden Wichtigsten vor.

Das daily fasting

Im Rahmen meiner Ernährungsoptimierung mit Aminas habe ich vor 3 Monaten auf das Intervallfasten umgestellt- ohne damals genau zu wissen was dies bewirkt, ich habe das Programm einfach von Rüdiger Dahlke abgeschaut.

Dieses Programm sah vor, das Frühstück ausfallen zu lassen und statt dessen nur einen Teelöffel Aminas zu konsumieren, um die körpereigene Produktion des Glückshormons Serotonin zu unterstützen. Dieser Selbstversuch war für mich ein Erfolg, ich habe eine spürbare Verbesserung meiner Lebensqualität feststellen können. Gerne können Sie diese Ergänzung in das intermittent fasting integrieren.

Aufgrund dieser Umstellung ergab sich somit eine Fastenzeit von 16 Stunden und eine Zeit in der Nahrung aufgenommen wird von 8 Stunden. Dies gibt dem Körper 4 Stunden mehr Zeit zur Regeneration und Entschlackung.

Bei mir sieht das so aus, dass ich zwischen 11 und 12 Uhr Mittag esse und Abends zwischen 18 und 20 Uhr. Tagsüber reicht mir dann meistens ein Stück Obst oder ein kleiner Snack. Persönlich mache ich es bis heute so mit dem daily fasting und kann es nur jedem empfehlen. Ich habe vorher viele andere Dinge wie ein Obstfrühstück oder Ähnliches ausprobiert, damit aber nicht annähernd die gleiche Wirkung erzielt.

Merkwürdigerweise fühle ich mich jetzt in meinem Essverhalten sogar freier als vorher, da ich nur Morgens einen kurzen Zeitraum überbrücke und ab dann eh nicht mehr essen kann, bis ich satt bin. Ich brauche mich ab dann also nicht mehr zu zügeln sondern habe so etwas wie ein natürliches Bedürfnis nur das zu essen, was mein Körper wirklich braucht.

Das weekly fasting

Das weekly fasting ist vor allem für Menschen interessant, die Abnehmen möchten. Ich persönlich habe es bisher noch nicht ausprobiert, da ich nicht Abnehmen möchte. Jedoch meine Recherche ergeben, dass das weekly fasting bei vielen Menschen einen überaus positiven Effekt auf das Gewicht hat.

Das Prinzip beim weekly fasting ist einfach, einen Tag in der Woche komplett zu fasten. Das hört sich jetzt schlimmer an als es ist, denn dies bedeutet lediglich eine Essenspause von 24 Stunden. Sie können also z.B. auch am Sonntag morgen ein ausgiebiges Frühstück genießen bis um 9 Uhr, dann den Sonntag fasten und am Montag ab 9 Uhr wieder frühstücken. In diesem Fall haben Sie den Zeitrahmen eines kompletten Tages (24 Stunen) eingehalten.

Oder Sie wählen die Variante, in der Sie bis Samstag 18 Uhr Ihr Abendbrot essen und sich dann Sonntag Abend mit einem ausführlichen Abendbrot ab 18 Uhr belohnen. In diesem Fall haben Sie ebenfalls eine 24 Stunden Pause eingehalten.

Wenn Sie tatsächlich vorhaben mit dieser Variante des intermittent fasting abzunehmen, so empfehle ich Ihnen das daily fasting mit dem weekly fasting zu kombinieren.

Tipps und Tricks für das Intervallfasten
  • Starten Sie langsam und vergrößern Sie Ihre Fastenzeit sukzessive von 12 auf 16 bzw. 24 Stunden.
  • Heißes/warmes Wasser oder Tee schluckweise getrunken fühlt sich fast wie Suppe im Magen an und vermittelt dem Körper ein Gefühl von Völle.
  • Anfangs kann die essensfreie Zeit ungewohnt schlechte Laune verursachen. Keine Angst, das vergeht mit der Zeit wieder wenn sich der Köper daran gewöhnt. Ich empfehle Ihnen, in dieser Zeit den menschlichen Kontakt so weit wie möglich auf nach der ersten Mahlzeit zu verlegen.
Fazit

Das Intervallfasten ist eine sehr einfach aber ergiebige Möglichkeit um sich gesunder zu fühlen und leichter zu fühlen und für Viele auch um Abzunehmen. Ich persönlich kann vor allem die Kombination mit der Nahrungsergänzung mit Aminas empfehlen und habe damit eine spürbare Verbesserung meines Wohlbefindens erreicht.

Neben diesen Effekten haben Sie die Möglichkeit ein bessere Bewusstsein für Ihr Hungergefühl zu entwickeln und erlangen wieder Ihr natürliches Sättigungsgefühl zurück. Mir persönlich gab diese Umstellung meiner Essgewohnheiten gefühlt sogar mehr Freiheit als zuvor. Natürlich kann ich Ihnen nicht garantieren, dass Sie diese Effekte ebenfalls haben. Ich möchte Sie jedoch ermutigen es einmal auszuprobieren.



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