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Selbstversuch Kurzsichtigkeit Heilen1

Selbstversuch Kurzsichtigkeit verbessern, Teil 3

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Wie du siehst habe ich mir ein eigenes Artikelbild gemacht. Hab mir gedacht, was Fotolia kann, das kann ich auch. Dazu habe ich ein Bild gemacht, ganz einfach mit paint.net die Augen als „elliptische Maske“ vorher rauskopiert, dann das Bild „schwarz/weiß“ gemacht, daraufhin den Effekt „Porträt weicher machen“ gewählt und abschließend die Augen wieder eingefügt. Das ganze hat keine 5 Minuten gedauert. Die Augen gehen auf dem kleinen Bild etwas unter, verfehlen aber ihre Wirkung nicht.

Nun zum meinem neuesten Update über meinen Selbstversuch. Seit dem letzten Bericht über meine Kurzsichtigkeit sind genau 20 Tage vergangen. Was ist in diesen Tage passiert? Einiges!

Wer meine vorherigen Artikel noch nicht gelesen hat, der findet sie hier:
Teil 1
Teil 2

Nach dem entspannten Urlaub im heißen Portugal habe ich meine nervige Brille und Kontaktlinsen wieder beiseite gelegt und gehe jetzt fast ausschließlich ohne Sehkrücke durch die Welt- die einzige Ausnahme sind TV und Kino, was aber in der Woche gerade mal 3 oder 4 Stunden ausmacht. Selbst am PC sitze ich jetzt ohne Brille, ich habe den Monitor einfach etwas näher rangeholt und die Schrift vergrößert.

Was ist also genau passiert?

Tag 7: Am Flughafen bin ich noch ohne Brille. Es geht erstaunlich gut, sich trotz -3,25 Dioptrien zurecht zu finden- nur der eine oder andere Umweg lässt sich dadurch nicht vermeiden. Vor allem um Hinweisschilder lesen zu können, wenn man nicht ständig Leute fragen will.
Tag 14: Aus dem Urlaub zurück wird die Brille natürlich sofort verbannt. Die ganze Bahnfahrt nutze ich fast ausschließlich, um Leute zu beobachten, schauen was das in mir auslöst nicht zu wissen wie die reagieren- und ich klopfe dabei.
Tag 17: Das ich nicht genau sehen kann was um mich herum passiert, dass stört mich mittlerweile gar nicht mehr so sehr. Dafür brauche ich ja keine Brille oder Kontaktlinsen tragen, was dafür ziemlich angenehm ist. Nur irgendwas ist da, ein unangenehmes Gefühl, was ich am ehesten beschreiben kann als „überrascht zu werden“. Ich habe so einige Vermutungen woran das liegen kann. Ich bleibe am Ball um das aufzulösen und habe mir einen Termin am 28. August geben lassen, also in einer Woche. Ich möchte hier nicht meine ganzen Vermutungen schreiben, da ich auch häufig falsch liegen kann. Ich werde die Ursachen dann präsentieren, wenn ich wirklich weiß das es auch daran lag.
Tag 20: Von 3 verschiedenen Seiten bekomme ich 3 unterschiedliche Buchvorschläge für meinen Selbstversuch. Etwas näher in die Materie eindringen kann nie Schaden. Ich entschließe mich, mir Eselsweisheit: Der Schlüssel zum Durchblick – oder – wie Sie Ihre Brille loswerden von Mirsakarim Norbekov zu holen- das Buch hat mir am ehesten zugesagt. Es gibt sehr gute Übungen für die Augen, was mich vor allem an dem Buch interessiert. Die Ursachen meiner Kurzsichtigkeit löse ich natürlich mit der innovativen Klopftechnik MET auf.
Tag 22: Statt dem Buch erhalte ich an der Packstation ein völlig anderes Buch über Literaturkritik, der Empfänger wurde vertauscht. Ich frage in die Schlange ob jemand zufällig der richtige Empfänger ist, eine Frau meint sie habe auch lauter falsche Pakete erhalten. Ein Mann sagt: „Ist ja wie Nikolaus hier, du weißt gar nicht was du erhältst.“ Die Packstation hat schon so viele Dinger gebracht, mich überrascht nichts mir. Ich mag sie trotzdem.
Tag 24: Endlich ist das Buch da. Es liest sich sehr unterhaltsam, der russische Autor bringt einige Lacher. Die besten werde ich in meiner Buchrezension auflisten, die folgt wenn ich die Übungen probiert habe und sehe ob es was gebracht hat. Der Autor verspricht 0,25 Dioptrien Verbesserung jeden Tag, mal schauen ob das was wirkt. Der Hauptknackpunkt, so meint er, sei der Glaube an die Selbstheilung. Na wenn dass das einzige Problem ist, dann bin ich ja quasi schon geheilt 😉 Im ernst, ich glaube wirklich zu 100% an meine Selbstheilung und wenn einmal Zweifel oder Ängste auftauchen, dass ich es nicht schaffe, klopfe ich die einfach weg. Ich liebe MET!
Tag 25: Das Buch gibt mir auch viel Inspiration zum Klopfen, ich habe das Gefühl einige Fortschritte zu machen und mittlerweile auch schon besser zu sehen. Ich werde bald zum Optiker um zu schauen ob das tatsächlich der Fall ist.
Tag 27: Ich habe das Buch soweit durch und beginne jetzt mit den Augenübungen. Das komplette Programm dauert 1,5-2h, total verrückt. Ich pick mir die Übungen für die Augen raus, den Rest erledige ich ja eh mit MET. So kann ich den Aufwand auf 45 Minuten reduzieren.

Ein vollständige Rezension wird demnächst folgen, wenn ich das Buch auch ausprobiert habe.

Hier der Link zu Amazon. Dort kannst du das Buch bestellen. Einfach auf das Bild klicken:

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  1. Lilia
    Lilia08-24-2012

    Hallo Carsten,

    Norbekow… ja, den hatte ich mal in 4 Video-Teilen und ich suche mir die Filme wieder raus. Er wurde mir schon mehrmals empfohlen. Ich wusste bloß nicht, dass er ein Buch speziell für die Stärkung der Sehkraft geschrieben hat.

    Wie ich es Dir bereits in meiner FB-Nachricht geschrieben habe, frage ich mich, wie verschieden die Welten zweier Menschen sind, bei den einer kurzsichtig und der andere weitsichtig ist. Die beiden sollten doch eigentlich gut zu einander passen, oder? 😉 Also ich will in die Ferne, verhindere das aber, unterdrücke, und er will hier und jetzt sein, und lässt sich nicht aufhalten, für diesen Augenblick hier und jetzt…

    Ja, bei mir ist es gerade insofern heftiger, dass ich mich weigere die Brille jemals im Leben anzuziehen und ich muss ja einen Sehtest machen, bevor ich zur Führerschein-Prüfung zugelassen werde. (Grübel: Muss ich dann ggf. die Brille bei den Praxis-Fahrstunden machen, nöööööööööööööööööööööööööööö).

    So viel zu meinem Feedback zu dieser späten Stunde.

    Lieben Gruß
    Lilia

  2. Carsten Bruns
    Carsten Bruns08-24-2012

    Hi Lilia,

    ja das hat der Norbekow- und es ist sehr sehr witzig geschrieben meiner Meinung nach. Ich werde da im nächsten oder übernächsten Artikel drauf eingehen 🙂

    Genau, wenn ich es kurz umschreibe: Der Kurzsichtige hat Angst vor zukünftigen Problemen, weswegen er nicht mehr in die Ferne schauen soll. Der Weitsichtige hat Probleme sich an äußere Umstände anzupassen, die ihr unmittelbares Umfeld betreffen. Von daher wird deren Blick dafür unscharf.
    Das passt auch ganz gut zur Entstehung, während Kurzsichtigkeit überwiegend im Jugendalter entsteht, entsteht Weitsichtigkeit meistens ab einem Alter von 45.

    Hehe, mit der Führerscheinprüfung hatte es bei mir auch angefangen. Ich wollte damals auch keinen Vermerk im Führerschein, kam aber nicht drum herum. Vielleicht kannst du dich ja rechtzeitig noch heilen.

    Wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg, bei der Korrektur der Kurzsichtigkeit und beim führerschein.

    Liebe Grüße
    Carsten